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Bundesweiter Erst-Hilfe-Wettbewerb des DRK für jugendliche Ersthelfer

Panik, Schreie, Blut und Wiederbelebung waren am Samstag, 22.08.2015, Teil eines bundesweiten Erste-Hilfe-Wettbewerbs, den der Ortsverein Rösrath des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für jugendliche Ersthelfer veranstaltete.

v. l. n. r.: Alexandra Lippel, Josephine Wenzel, Anica Holland-Cunz, Jakob Minner, Nicole Münch, Sebastian Schneider, Darleen Heymel

Rösrath, ein kleiner Ort unweit von Köln war Ort des Geschehens für die Ersthelfer aus dem gesamten Bundesgebiet, die gemäß des Wettkampfkonzepts unvorbereitet auf die einzelnen Stationen und Szenarien trafen. Die Teams hatten die Aufgabe Verletzungen adäquat zu versorgen und dabei u. a. auch den Eigenschutz nicht zu vergessen. Bisswunden, Schnittwunden, Verbrennungen – alles war zu sehen. Die Ersthelfer des DRK erreichten den simulierten Unfallort und mussten die Situation der Verletzten blitzschnell erfassen.

Die Szenen werden realistisch gestaltet. Zum Beispiel das Messer, das gesehen werden muss, oder der Schock eines am Unfall Unbeteiligten, der behandelt werden muss. Wird er das nicht erkannt, kippt der Mime um. 

Sieben Stunden und 13 Kilometer ist jede Gruppe unterwegs. „Wir sind begeistert von den Mimen und den Ideen, aber auch von der Ortsnähe“, wird Alice Schrag, Leiterin der DRK-Jugend in Stettfeld, Baden-Württemberg am 24.08.2015 im „Kölner Stadt-Anzeiger“ zitiert. Im gleichen Beitrag stand: „Wir haben die Orte bewusst mitten in die Stadt gelegt“, sagt Verena Sterzenbach. „Wir zeigen, was passieren kann und wie wichtig Erste Hilfe ist.“

Unser DRK-Kreisverband Schmalkalden e. V war mit dem JRK vom Ortsverband Trusetal als einzige Thüringer Mannschaft angereist. Weitere Gruppen kamen aus NRW, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern. Die zielstrebige Vorbereitung auf diesen Wettkampf wurde mehr als belohnt. Sebastian Schneider, der verantwortliche Jugendgruppenleiter und Teammitglied Josephine Wenzel schilderten die Dramatik der Auswertung mit Platzierungsverkündung am heutigen Montag immer noch mit Adrenalin im Blut. Es konnten maximal für alle Aufgaben und Stationen 1300 Punkte erreicht werden. Insgeheim hatte man sich Platz 8 ausgerechnet. Sebastian sagte „Bei den schweren Sachen gab es bei uns keine wirklichen Probleme, z. B. Helmabnahme - alles in Ordnung. Punkte haben wir wegen kleiner Selbstverständlichkeiten verloren, z. B. einen Schockpatienten mit der Rettungsdecke zuzudecken. Das haben wir aber sofort ausgewertet“. Bei der eigentlichen Ergebnisverkündigung kamen sie mit ihren Gefühlen zwischen „glaub ich nicht“ bis hin zu „glücklich und stolz sein“ gar nicht richtig klar. Als am Ende feststand „Wir sind mit 1039 Punkten erster, das heißt Bundessieger“ haben sich die 7-DRKler nur noch gefreut. Wie knapp es zuging, kann man an den Punkten sehen, denn Platz 2 trennte nur 10 Punkte und Platz 3 ganze 17 Punkte von unserem Siegerteam. Wir als Kreisverband sind stolz auf dieses tolle Ergebnis, denn dies ist auch ein Resultat unserer Jugend Rot Kreuz-Arbeit. Als 6 Teilnehmer der Gruppe haben in der Grundschule im Schulsanitätsdienst begonnen und sind heute ein wichtiger Teil des ehrenamtlichen Engagements im DRK-Ortsverband Trusetal.

TOLL GEMACHT- HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

24. August 2015 19:57 Uhr. Alter: 5 Jahre